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Absolutes Feuerverbot auf der Alpensüdseite!

In vielen Regionen sind infolge Schneemangels die Hänge bis in hohe Lagen noch schneefrei. Grosse Flur- und Waldbrandgefahr herrscht auf der Alpensüdseite (mit erlassenem absolutem Feuerverbot im Freien), im Münstertal, Churer Rheintal und Domleschg/Heinzenberg. In den übrigen Kantonsteilen ist die Waldbrandgefahr erheblich.

Im Misox, Calancatal, Bergell und Puschlav ist in Absprache mit dem Kanton Tessin das Feuern im Freien untersagt. Seit Dienstagabend 27. Dezember 2016 wütet ein grosser Waldbrand zwischen Mesocco und Soazza, der wegen des starken Nordwindes noch nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte. Davon ist auch sehr wichtiger Schutzwald betroffen. Die A13 sowie die Hauptstrasse H13 sind wegen Steinschlaggefahr aus dem Brandgebiet gesperrt. Es ist auf der ganzen Alpensüdseite bis auf weiteres absolut verboten, im Freien Feuer zu entfachen! Raucherwaren und Feuerzeuge dürfen keinesfalls sorglos weggeworfen werden.

Silvester auf der Alpennordseite Graubündens:
Im Hinblick auf die Silvesterfeierlichkeiten sind Feuerwerke – wenn überhaupt - nur sehr zurückhaltend zu entzünden. Das Abfeuern von Feuerwerkskörpern ist in der aktuellen Situation ein grosses Risiko für Flur- und Waldbrände. Auch bei tiefen Temperaturen gelangen dürres Gras und trockene Stauden leicht in Brand. Gemeinden erlassen gegebenenfalls gestützt auf die Brandschutzgesetzgebung ein flächendeckendes Feuerverbot (inkl. Feuerwerke) oder bezeichnen in Abhängigkeit der Situation allfällige Plätze für das Abfeuern von Feuerwerk. Den Anweisungen der Gemeindebehörden und der Feuerwehren ist daher unbedingt Folge zu leisten.

Das Steigenlassen von Himmelslaternen (auch Ballone mit Wunderkerzen, Glücks- oder Wunschlaternen oder Kong-Ming-Laternen genannt) ist im Kanton Graubünden ganzjährig verboten!

(Mitteilung des Amt für Wald und Naturgefahren vom 28.12.2016)